„ALT werden und JUNG bleiben im Dorf“

Veranstaltung der Sinner Grünen  mit Tiefgang und Geselligkeit

Mit diesem Aufhänger haben Bündnis 90 / DIE GRÜNEN in Sinn ein Thema ansprochen, welches auf vielfältiges Interesse stieß und die Wichtigkeit vor Ort eindringlich dokumentierte. Zudem sorgte natürlich das besondere Ambiente des Weinhauses Heuser im Fleisbacher Gewerbegebiet mit seinem erlesenen Weinangebot als perfekter Veranstaltungsort für eine längere Verweildauer und eine gute Gesprächsatmosphäre. Dies nahmen auch Vertreter*innen des Kreises mit Spitzenkandidat Reiner Dworschak und der aus dem Werra-Meißner-Kreis angereiste Landtagsabgeordnete Felix Martin wohlwollend zur Kenntnis. 

Nach der Begrüßung durch unseren heimischen Spitzenkandidaten Joachim Horst wurde es dann schnell inhaltlich, um die Bedeutung des Themas auf der lokalen Ebene zu verdeutlichen. Es fehlt an Mobilität für Senior*innen und auch an Angeboten  für Jugendliche. Viele Senior*innen leben mittlerweile alleine, was zu Vereinsamung führen kann, sie haben Schwierigkeiten mit der Versorgung durch Lebensmittel oder Dinge des alltäglichen Gebrauchs, sie benötigen Arztbesuche und Beratung.  Daher hatten wir GRÜNE Menschen eingeladen, die sich ehrenamtlich auf vielfältige Weise in diesen Bereichen engagieren. Die Fahrer*innen des „Bürgerbus“ der Gemeinde sorgen für eine verbesserte Mobilität, Seniorenteams bringen mit ihren Veranstaltungen Abwechslung gegen das Alleinsein, für die Versorgung und die Besuche bei Ärzten bietet die Nachbarschaftshilfe in allen Ortsteilen große Unterstützung, und Beratung für Hilfeleistungen garantieren die VdKs in Sinn und Fleisbach. Die Gemeinde kann sich also glücklich schätzen, dass diese ehrenamtlichen Angebote bestehen. Und natürlich müssen auch die Angebote für Jugendliche im Fokus bleiben, die im Idealfall sogar ein Generationen übergreifendes Zusammenwirken ermöglichen.

Im Austausch wurde deutlich, was Kommunalpolitik hier zum Gelingen beitragen kann: Die Gemeinde kann Netzwerke bilden und unterstützen, z.B. zwischen Nachbarschaftshilfe und VdK. Sie kann Räume für Begegnung und Beratung zur Verfügung stellen, in den Bürgerhäusern, der „alten Schule“, im Rathaus, in Jugendzentren. Der Bürgerbus für die Förderung und Erhaltung von Mobilität, ein verbesserter und barrierefreier ÖPNV und eine gute Versorgung mit Lebensmitteln, Dingen des alltäglichen Bedarfs, Zugang zu Ärzten und medizinnaher Dienstleistung auf dem Land muss durch die Politik vor Ort und auch durch Weichenstellungen im Kreis und Land sichergestellt werden.

Wir GRÜNE wollen uns gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten einbringen. Dazu haben wir ein Menschen auf unserer Liste, die sich bereits intensiv diesen Themen angenommen haben und natürlich gerne die Anregungen der ehrenamtlich Engagierten aufnehmen und umsetzen wollen. Denn nur gemeinsam geht’s, vor allem im Dorf.

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